Hochleistungs-Trockner im Wohnraum Schalldicht verkleidetes Trocknungsgerät, im Vordergrund Bewohner-Alltag (Pflanze, Tisch). Vermittelt: Bewohner bleibt drin, alles geregelt.

Schnell, kontrolliert, dokumentiert – die Grundlage jeder Trocknung.

Feuchtigkeitsschäden erfordern ein schnelles und kontrolliertes Handeln. Bleiben Bauteile über längere Zeit durchfeuchtet, können Folgeschäden an der Bausubstanz sowie mikrobielles Wachstum entstehen.

LESA setzt auf moderne Dämmschicht-, Hohlraum- und Raumtrocknungs­verfahren, die gezielt auf das jeweilige Schadensbild abgestimmt werden. Ziel ist eine fachgerechte Austrocknung bei möglichst geringem Eingriff in die vorhandene Bausubstanz.

Durch regelmäßige Feuchtemessungen, dokumentierte Trocknungs­verläufe und MID-konforme Stromerfassung wird der gesamte Trocknungsprozess nachvollziehbar überwacht. So lassen sich Schaden­minderungs­maßnahmen transparent dokumentieren und gegenüber Eigentümern, Hausverwaltungen und Versicherern nachweisen.

Soweit technisch und hygienisch vertretbar, streben wir den Erhalt vorhandener Oberbeläge und Bauteil­konstruktionen an, um Rückbau- und Wiederherstellungs­kosten zu minimieren.

Unsere Verfahren.

1. Dämmschichttrocknung

Bei Wasserschäden unter Estrichen oder innerhalb von Bodenkonstruktionen kommt die Dämmschicht­trocknung zum Einsatz. Mittels Über- oder Unterdruck­verfahren wird die Feuchtigkeit gezielt aus der Dämmschicht abgeführt. Die eingesetzte Prozess­luft wird dabei über HEPA-Filtersysteme geführt, um eine kontrollierte und hygienisch sichere Trocknung zu gewährleisten.

Die Trocknungsmaßnahme wird durch regelmäßige Feuchtemessungen überwacht und bis zum Erreichen der erforderlichen Trocknungsziele fortgeführt. Ziel ist die fachgerechte Austrocknung der Konstruktion bei möglichst geringem Eingriff in den vorhandenen Bodenaufbau und unter Erhalt vorhandener Oberbeläge, soweit dies technisch möglich ist.

2. Raumtrocknung

Bei der Kondensations­trocknung wird der Raumluft kontinuierlich Feuchtigkeit entzogen. Dadurch entsteht ein kontrolliertes Trocknungs­klima, das die Austrocknung von Wänden, Decken und Böden unterstützt. Das Verfahren eignet sich insbesondere bei oberflächlichen Durchfeuchtungen, durchnässten Putzschichten sowie Feuchtigkeits­schäden an Wand- und Bodenoberflächen.

3. Partielle Wandtrocknung mittels Infrarottechnik

Für kleinflächige und lokal begrenzte Feuchteschäden setzen wir Infrarot-Trocknungs­systeme ein. Durch die direkte Wärmeeinbringung in das betroffene Bauteil wird die Austrocknung gezielt unterstützt und auf den Schadensbereich konzentriert. Dies ermöglicht eine effiziente und bauteilschonende Trocknung bei reduziertem Geräteaufwand und minimaler Beeinträchtigung der Nutzung.

4. Wand-, Decken- und Hohlraumtrocknung

Verdeckte Feuchtigkeit in Vorwand­installationen, Trockenbau­konstruktionen, abgehängten Decken oder sonstigen Hohlräumen erfordert spezielle Trocknungsverfahren. Durch gezielte Luftführung und kontrollierte Luftaufbereitung werden betroffene Hohlräume schonend getrocknet. Die Wirksamkeit der Maßnahme wird messtechnisch überwacht und dokumentiert, um eine fachgerechte Austrocknung und die Vermeidung von Folgeschäden sicherzustellen.

5. Trocknung von Holz- und Deckenkonstruktionen

Feuchtigkeit in Holz- und Decken­konstruktionen kann langfristig zu Schäden an der Bausubstanz führen. Durch abgestimmte Trocknungsverfahren und eine kontinuierliche messtechnische Überwachung werden betroffene Konstruktionen kontrolliert ausgetrocknet. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Reduzierung der Feuchtebelastung innerhalb tragender Bauteile sowie auf der Vermeidung von Folgeschäden.

Je nach Aufbau und Zugänglichkeit der Konstruktion können für eine effiziente und nachhaltige Trocknung gezielte Öffnungs- oder Rückbau­maßnahmen erforderlich sein. Diese werden auf das technisch notwendige Maß beschränkt und dienen dazu, verdeckte Feuchtigkeits­bereiche zuverlässig zu erreichen und die Trocknungsdauer zu optimieren.

6. Flachdachtrocknung

Nach Wassereintritt in eine Flachdach­konstruktion wird zunächst vorhandenes freies Wasser aus den betroffenen Dachbereichen entfernt. Anschließend erfolgt die gezielte technische Trocknung der durchfeuchteten Dämmschichten und Konstruktions­ebenen mittels spezieller Flachdach­trocknungsverfahren.

Ziel ist der Erhalt des vorhandenen Dachaufbaus sowie die Reduzierung unnötiger Rückbau- und Sanierungsmaßnahmen. In vielen Fällen können Dämmstoffe und Konstruktionsteile erhalten werden, wodurch Ausfallzeiten, Nutzungs­einschränkungen und Wiederherstellungs­kosten deutlich reduziert werden.

Die Trocknungsmaßnahmen werden messtechnisch überwacht und dokumentiert, um den Trocknungs­fortschritt sowie das Erreichen der erforderlichen Trocknungsziele nachvollziehbar nachzuweisen.

Wir trocknen nicht auf Verdacht. Wir trocknen, bis die Messdaten sagen: trocken. Keinen Tag länger. Keine Stunde kürzer.

Was uns von Standard-Anbietern unterscheidet.

  • Oberbelagserhaltung. Parkett, Fliesen, hochwertiges Laminat: Wo es technisch möglich ist, retten wir den Belag, statt ihn auszutauschen. Spart bei der Versicherung Tausende, beim Mieter den Flickenteppich.
  • Flüster-Garantie. Schalloptimierte Turbinen mit Spezial-Dämpfer­gehäusen. Bewohner schlafen, Mieter bleiben, Beschwerden bleiben aus.
  • HEPA-Filter H13/H14. Bei der Dämmschicht­trocknung filtern wir 99,9 % aller Sporen und Feinstäube aus der Prozessluft – Standard, nicht Aufpreis.
  • Sensorgesteuerter Stop. Digitale Feuchte­messung dokumentiert den Fortschritt täglich. Ist die Ausgleichs­feuchte erreicht, schalten wir ab. Keine Tage „auf Sicherheit“.
  • MID-Stromzähler. Geeichte Energiezähler an jedem Gerät, lückenlos protokolliert. Stromkosten­rückerstattung wird zur Formsache.

Kosten der Trocknungsmaßnahmen.

Die Kosten einer technischen Trocknung richten sich nach Schadensumfang, betroffener Konstruktion, erforderlichem Trocknungsverfahren und der voraussichtlichen Trocknungsdauer. Vor Beginn der Arbeiten erhalten Sie einen transparenten Kostenvoranschlag mit klar definiertem Leistungsumfang.

Bei einem versicherten Leitungswasser­schaden gehören die Kosten der technischen Trocknung regelmäßig zu den erstattungsfähigen Schaden­minderungs­maßnahmen. Auf Wunsch erfolgt die Abrechnung über eine Abtretungs­erklärung direkt mit dem Versicherer, sodass für Sie in der Regel kein in Vorleistung gehen erforderlich ist.

Versicherung & Stromnachweis.

Auch der oft erhebliche Stromverbrauch der Trocknungs­geräte ist erstattungsfähig – sofern er sauber dokumentiert ist. Genau hier scheitern viele Standard­anbieter, und Mieter oder Eigentümer bleiben auf den Stromkosten sitzen.

Bei LESA bekommt jedes Trocknungs­gerät einen MID-zertifizierten Energiezähler. Bei Auf- und Abbau wird der Zählerstand digital fotografiert und in der Doku abgelegt. Sie erhalten am Ende eine fertige, revisions­sichere Aufstellung – direkt verwertbar für Mieter, Hausverwaltung und Versicherer.

Wiederherstellung aus einer Hand.

Nach Abschluss der Trocknungs­maßnahmen kümmern wir uns auf Wunsch auch um die fachgerechte Wiederherstellung der betroffenen Bereiche. Viele Arbeiten führen wir selbst aus. Ergänzend greifen wir auf ein eingespieltes Netzwerk regionaler Meisterbetriebe zurück, mit denen wir seit Jahren erfolgreich zusammenarbeiten.

So erhalten unsere Kunden sämtliche Leistungen aus einer Hand und profitieren gleichzeitig von der Expertise spezialisierter Fachbetriebe, wenn besondere Anforderungen an einzelne Gewerke gestellt werden.

Häufige Fragen.

Die Dauer hängt von Schadens­umfang, Bauart und Material ab und liegt zwischen 7 und 28 Tagen. Eine Estrich-Dämmschicht-Trocknung dauert in der Regel 2 bis 4 Wochen, eine reine Oberflächen­trocknung wenige Tage. Wir messen kontinuierlich digital und beenden den Einsatz exakt dann, wenn die Ausgleichs­feuchte erreicht ist – nicht später.

In den allermeisten Fällen ja. Wir setzen schalloptimierte Geräte mit Spezial-Schalldämpfer­gehäusen ein. Bewohner berichten typischerweise von einem leisen Hintergrund­rauschen vergleichbar mit einer Klimaanlage. Bei sensiblen Bereichen (Schlafzimmer) verlegen wir die Geräte oder sorgen für zusätzliche Dämmung.

Nur bei sehr großflächigen Schäden oder besonders umfangreichen Trocknungs­maßnahmen kann ein vorübergehender Auszug im Einzelfall sinnvoll sein. Dies beurteilen wir bereits bei der Erstbegehung und besprechen die Situation transparent mit allen Beteiligten.

Die Kosten setzen sich aus Geräte-Tagesmiete, Aufbau, Demontage und Strom zusammen und liegen typisch zwischen 800 und 4.500 Euro. Bei einem versicherten Wasserschaden trägt diese Kosten die Wohngebäude­versicherung. Wir rechnen per Abtretungs­erklärung direkt mit dem Versicherer ab.

Ja. Sowohl Trocknungskosten als auch Stromverbrauch sind erstattungs­fähig. Wir setzen MID-zertifizierte Energiezähler an jedem Gerät ein und protokollieren den Verbrauch revisions­sicher. Sie erhalten eine fertige Aufstellung für die direkte Erstattung – an Mieter, Hausverwaltung oder Versicherung.